Pelletsanlagen

Die Pelletsheizung ist einer Gas- oder Ölheizkessel ähnlich. Als Brennstoff kommen allerdings Holzpellets zum Einsatz. Pellets sind unter Druck verdichtetes Holz. Sie sind damit ein nachwachsender Rohstoff mit fast neutraler CO2-Bilanz und somit sehr umweltfreundlich. Pellets sind außerdem leicht zu transportieren und deutlich billiger als Heizöl oder Erdgas.
 
Pelletsheizungen eignen sich sowohl für bestehende Heizungsanlagen, als auch für Neubauten. Durch niedrige Betriebskosten gleicht sich der erstmal höhere Anschaffungspreis gegenüber einer konventionellen Öl- oder Gaszeizung wieder aus. Im praktischen Einsatz liegt der Verbrauch eine Pelletheizung zwischen 3,5 und 4,5 Tonnen Pellets im Jahr.

Für bestehende Bauten gibt es staatliche Fördergelder (36 € pro Kilowatt Kesselleistung, mind. aber 2000 € lt. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Wird zusammen mit der Pelletheizung eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung installiert, gibt es 500 Euro dazu.