Ausbildung

Sicherheit: Ein Handwerksberuf ist krisenfest

Keine Frage: für einen tüchtigen Handwerker gibt es eine sichere Zukunft; denn das Handwerk ist krisenfest und bietet gute Verdienstmöglichkeiten. Handwerk ist überall. Handwerkliche Tätigkeit ist in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen vorzufinden. "Langweilige Routine" oder "Fließbandarbeit" gibt es nicht; denn Aufgaben und Problemstellungen wechseln ständig und verlangen immer eine andere Lösung. Die Voraussetzungen hierfür sind Geschick, vielfältiges Spezialwissen, Phantasie, logisches Denken, Kreativität und Spaß am Umgang mit Menschen. Dies gilt für Mädchen genausogut wie für Jungen.

Ausbildung im Handwerk: Ausgebildet wird zweigleisig

Die Ausbildung im Handwerk dauert 3 oder 3 1/2 Jahre. Die praktische Ausbildung wird unter Anleitung eines Meisters im Betrieb vorgenommen. Daneben wird die Berufsschule besucht, um auch in der Theorie fit zu werden.

Erfolg

Gesellenprüfung: Das erste Ziel. Nach der Lehrzeit legt man die Gesellenprüfung ab und hat damit das erste Ausbildungsziel erreicht.

Meine Zukunft

Ja Handwerk ist interessant! Aber wie sieht es in der Zukunft aus?

Handwerksmeister: Chancen für die Zukunft

Der Wunsch, den ”Meister” zu machen, ist unverändert groß. Gerade jetzt nutzen viele Berufstätige im Handwerk die Möglichkeit, mit dem Meisterbrief einen auch international anerkannten beruflichen Qualifikationsnachweis zu erwerben. Die Meisterprüfung ist - auch nach Öffnung des Binnenmarktes - Voraussetzung für die Berechtigung, ein Handwerk selbständig auszu üben und Lehrlinge auszubilden. Daneben eröffnet sie Arbeitnehmern gute Möglichkeiten für den beruflichen Aufstieg.

Zukunftsperspektive: Chef im eigenen Betrieb

Und so funktioniert es: Erst eine Lehre machen, dann nach drei Gesellenjahren den Meister und schon hat man die Berechtigung, einen eigenen Betrieb zu führen.

Der Meistertitel berechtigt auch zum Studium. Fast alle Bundesländer erkennen ihn heute als Hochschulzugangsberechtigung an. Und um den Studienplatz muss man sich auch nicht sorgen, denn für Quereinsteiger aus der Praxis wird ein bestimmter Anteil der Studienplätze freigehalten. Außerdem lässt sich mit einer guten Ausbildung und etwas Berufs- und Lebenserfahrung im Rücken beruhigter und damit erfolgreicher studieren.